Manifest der Pfarre Kaiserebersdorf

Manifest Abschlussschrift

Manifest der Pfarre Kaiser Ebersdorf

Dieses Manifest ist Reflexion und setzt Impulse, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Manifest spricht jede/n persönlich an und ist für die gesamte Gemeinde.
So wie wir uns beständig weiterentwickeln, ist auch das Manifest im ständigen Wandel begriffen.

Wir sind eine lebendige Gemeinde für JUNG und ALT, in der Liebe Gottes geeint.
Als Pfarre sind wir ein Teil der Weltkirche. Wir achten auf die Zeichen der Zeit und richten die Form der Verkündigung danach aus.
Alle Menschen haben mit ihrem gesamten Leben Platz in unserer Gemeinde.
Alltag und Lebenssituationen finden sich in allen Facetten wieder.
Wir sind eine christliche Gemeinschaft, jede/r hat seine persönliche Glaubensgeschichte, es eint uns der Glaube an den dreifaltigen Gott.
In unseren vielfältigen Glaubenswegen begegnen und bereichern und unterstützen wir einander.
Wir nehmen Menschen mit ihren Stärken und Schwächen an, denn so, wie sie von Gott geschaffen sind, sind sie gut.

Unsere Grundlage im Tun und im Sein ist Jesus Christus und seine Botschaft.
Das bewegt uns und treibt unser Handeln an.
In unserem Dasein als Gemeinde halten wir die Türen geöffnet und stehen in Beziehung mit anderen Gemeinden in unserer Umgebung.
Wir begegnen anderen Glaubensgemeinschaften und Menschen, die Gott suchen oder ablehnen, offen.

Wir in all unseren vielfältigen Rollen kümmern uns um Verkündigung, caritative Tätigkeit, Pastoral und Liturgie.
Das schließt auch das Vorbereiten und Feiern der Sakramente und Feste ein.
Als christliche Gemeinde sind wir uns unserer Außenwirkung bewusst.
Wir wollen unser Leben miteinander teilen, füreinander da sein und uns umeinander sorgen.
Liturgie bedeutet uns miteinander zu glauben und das zu feiern.
Wir lassen Vielfalt zu, jede/r darf geben und nehmen, arbeiten und genießen.
Diese Vielfalt lebt von dem Engagement der Menschen in der Gemeinde.
Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pfarre ist uns wichtig.
Raum und Platz haben heißt erwünscht sein in der Rolle, in der jeder Einzelne sich entfalten möchte.

Aus der Kraft Jesu Christi stellen wir uns in Dankbarkeit den Herausforderungen unserer Zeit.
Weil wir Menschen sind, entstehen auch Konflikte.
Daran wachsen und reifen wir und gehen versöhnlich miteinander um.

In all dem ist die Liebe Gottes gegenwärtig.

Das ist die Grundlage unseres Tuns und Seins.

Juni 2018 – Pfarrgemeinderat Kaiserebersdorf