Gedanken zum Jahreswechsel 2020 – 2021

  1. Jänner 2021
    Neujahr 2021

    “ Ja, wir schaffen es“

    An der Schwelle des neuen Jahres sind wir erfüllt mit Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021.
    Wir blicken zurück auf das vergangene Jahr 2020, das anders geworden ist, als wir uns es gewünscht hätten.
    Das Jahr 2020 war ein Jahr, das in den Geschichtsbüchern wohl gesondert behandelt werden wird.
    Es ist ein Jahr, das durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einem außergewöhnlichen Jahr geworden ist.
    In den ersten Wochen den Jahres 2020 mussten wir Wellen der Angst, der Unsicherheit und der Bedrängnis
    Tag für Tag aufs Neue erfahren. Schulen und Betriebe wurden gesperrt, die Gottesdienste, wie auch die
    Osterfeierlichkeiten wurden nicht mehr öffentlich gefeiert.
    Das bisher Gewohnte war nicht mehr vorhanden.
    Das gemeinschaftliche Leben hat sich in den wunderschönen Frühlingstagen allgemein nur mehr per Telefon
    und in den modernen Medien abgespielt. Doch der Zusammenhalt aller wurde immer mehr spürbar.
    Das spontane, gemeinsame Singen in der Kirche hat mich sehr berührt.
    Wie wir uns von Weitem in der Kirche gesehen haben, bleiben für mich unvergessliche Momente
    der neuen Hoffnung auf ein würdevolles Miteinander.
    Im Sommer war es dann nach vielen Monaten wieder möglich, die Familien Angehörigen zu
    besuchen, wie auch Freunde wieder zu sehen.
    In der Zuversicht und der Hoffnung, ja in der Freude haben wir auch das neue Schuljahr mit der gelobten
    Wallfahrt nach Maria Loretto im Burgenland wie gewohnt begonnen.
    Die schöne und mit Gebet erfüllte Atmosphäre hat diesen festlichen Tag zu einem besonderen Tag für uns gemacht.
    Die im Herbst geplante Firmung konnte in zwei Gruppen gefeiert werden.
    Das gelungene Erntedankfest mit den vielen Kindern und jungen Familien unter
    freiem Himmel bleibt für mich in besonderer Erinnerung, einfach unvergesslich für
    das Jahr 2020, ein wunderschönes Fest!
    Die Feier der Erstkommunion war für mich ein großes Geschenk,
    wenn auch mit Masken und mit begrenzter Anzahl der Angehörigen pro Erstkommunionkind.
    Es wurden viele Feste und Gottesdienste geplant, die oft nur teilweise und nur auf eine besondere Art
    stattfinden konnten, bedingt durch die Umstände.
    Danke an alle für die Bemühungen, das Beste aus der gegebenen Situation gemacht zu haben!
    Im Jahr 2020 wurde viel improvisiert, viel ausprobiert, aber auch viel ausgehalten, viel zurückgesteckt,
    damit es besser wird; damit es eine bessere Zukunft in Freiheit werden kann!
    Jede und jeder von uns hat in diesem Jahr unterschiedliche persönliche Erfahrungen gemacht.
    Auch wenn sie sehr bitter waren, lade ich Sie/euch heute ein, besonders die härtesten Schicksalsschläge
    bewusst in Gottes Hände hineinzulegen.
    Vertrauen wir uns selbst Ihm an!
    Vertrauen wir darauf, dass Gott für uns alle einen Weg findet!
    Gerade nach diesem schwierigen Jahr möge Er für uns Wege finden, die mit Zuversicht,
    mit Respekt, mit Wertschätzung, mit Freiheit zum Segen für uns alle führen!

    Mit meinem Dankeschön für das Aushalten, für das Ausharren und für das Mittragen im
    gegenseitigen Gebet wünsche ich uns allen nur das erdenklich Beste für das neue Jahr 2021.

    Gesundheit, Wohlergehen und auf die Fürsprache der Heiligen Gottesmutter Maria
    reichlichen Segen für das neue Jahr!

    PROSIT 2021!

    Ihr/Euer Pfarrer Pavel